Ich weiß so wenig über dich und doch so viel,
meist war ein Schweigen das, was uns verband.
Du sprachst nicht gerne über Seele und Gefühl,
das war für dich ein unbekanntes Land.
Es tobt der Mob im Winterwald,
seit Tagen ist es schweinekalt
und allüberall sieht man dunkle Gestalten,
die blitzende Äxte in Händen halten
und wieder und wieder, s’ist kaum zu [ ... ]
Nun hast du dich zur letzten Reise aufgemacht,
bist ohne noch ein Wort davongegangen,
hast deine Augen still und leise zugemacht,
vielleicht noch deinen Träumen nachgehangen.
Frühmorgens legt die Sonne eine Decke
von sanftem Licht auf Dünensand und Deich.
Ein Häschen duckt sich unter eine Hecke,
noch steht der Mond am Himmel – rund und bleich.
Frühmorgens scheint die Insel noch zu schlafen,
die Dünen liegen still im fahlen Licht,
der Deich gehört noch ganz allein den Schafen,
bis dann die Sonne durch die Wolken bricht.
Ich bin nicht wirklich gern allein
und will’s am liebsten auch nicht sein.
Ich kenne dies Gefühl der Leere,
in dem ich mich oft selbst verzehre,
und kann nicht sagen, wer ich bin,
zu leben [ ... ]
Man sagt, ich sei parasitär,
mit wechselndem Geschlechtsverkehr,
mir mangle es an Mitgefühl
und überhaupt sei ich sehr kühl,
ja, sogar herzlos nennt man mich,
ein schlimmer Psychopath sei [ ... ]
Ich bin ein wenig reserviert,
zurückgezogen, distanziert,
erscheine andren oftmals kühl,
und eingeschränkt im Mitgefühl.
Man nennt mich deshalb schizoid,
auch wenn man dabei [ ... ]
Man sagt, ich sei paranoid,
verrückt, ein übler Störenfried.
Ich sei zu sehr auf mich bezogen
und was ich rede, sei gelogen.
Doch hörte ich mit eignen Ohren:
man hat sich gegen mich [ ... ]
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]