Sie lesen oder schreiben gern Lebensgeschichten? Dann sind Sie im Schreiber Netzwerk genau richtig!
Hier hat jeder die Möglichkeit seine selbstgeschriebenen Lebensgeschichten online zu veröffentlichen und von einem breiten Publikum kommentieren zu lassen.
Das letzte Gespräch
Der Raum war weiß. Nicht freundlich weiß. Krankenhaus weiß.
Das Licht kam von der Decke, ohne Schatten.
Die Stühle waren aus Kunststoff. Grau.
Der Tisch war aus [ ... ]
Sie war gerade mal zwanzig Jahre und er fast doppelt so alt, als sie ihn heiratete. Er brachte drei Kinder mit in die Ehe und vier weitere kamen noch dazu. Die Rede ist von Auguste, genannt Gussie [ ... ]
Er kannte die alte Frau nicht, die jeden Tag an der selben Stelle der Straße, die Seite wechseln wollte. Am Anfang verstand er auch nicht, warum sie nicht fünfzig Meter weiter ging, um die [ ... ]
Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete.
Das mühselige Treppensteigen war er leid.
Alt geworden begann er nach oben zu steigen.
Ein leztesmal würde er in [ ... ]
All das liegt mittlerweile fünfzig Jahre hinter mir. Und das Mosaik der Erinnerungen wird zu einem Bild. Ein Bild, das mich zunächst erschreckt, aber mich später zu der versöhnlichen Einsicht [ ... ]
Ich erinnere mich, dass ich in diesem Garten als Kind spielte. In einem Garten voller Wunder. In meinem Garten, der so viele seltsame Geheimnisse barg. Aber ich erinnere mich auch an diese dunklen [ ... ]
Das andere Haus
Neben unserem Haus gab es das andere Haus. Gabi und Eddi wohnten da . Sie gehörten zu meinen Freunden.
Eddi war so alt wie ich und Gabi war ein Jahr älter und sie war die größte [ ... ]
Meine Mutter legte immer großen Wert auf gutes Deutsch bei ihren Kindern. Sie wollte nicht, dass ihre Töchter ihre kroatische Sprache lernten. Aber einen Satz, den die Eltern untereinander [ ... ]
Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
So viel geschieht in dieser Welt,
das nur den wenigsten [ ... ]
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Es war nicht besonders schwierig, diesen Raum zu sehen; ein geringer Ruck meinerseits und dann lag er vor mir: der andere Raum, die andere Welt. Sie war in weißes Licht getaucht. Darin gab es viele [ ... ]
Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
meine Gabe, mich in diesem Spiegel zu trennen.
Das Wasser nagt am morschen Steg,
der Rost frisst stumm am Eisen.
Ein Möwenschrei verliert den Weg
im Grau vergangner Reisen.
Ein Kranarm beugt sich müd und schräg,
als wollte er schweigend [ ... ]