Ich bin ein wenig reserviert,
zurückgezogen, distanziert,
erscheine andren oftmals kühl,
und eingeschränkt im Mitgefühl.
Man nennt mich deshalb schizoid,
auch wenn man dabei übersieht,
dass ich ein Einzelgänger bin,
für Lob und Tadel keinen Sinn.
Ich liebe meine Fantasie,
wenn auch mit wenig Empathie,
und mag ich auch verschroben sein
im allerersten Augenschein,
so sieht man doch eventuell:
ich bin nur unkonventionell,
ein wenig launenhaft vielleicht,
wenn man’s mit anderen vergleicht.
Ich kenne keine Umgangsformen
und lebe halt nach eignen Normen.
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]