Nun hast du dich zur letzten Reise aufgemacht,
bist ohne noch ein Wort davongegangen,
hast deine Augen still und leise zugemacht,
vielleicht noch deinen Träumen nachgehangen.
Und schließlich warst du dann mit einem Male fort,
hinüber auf die andre, dunkle Seite,
zu einem fernen und noch unbekannten Ort,
in eine unermesslich große Weite.
Die Welt ist nun viel leerer ohne dich,
du schienst so stark und unerschütterlich.
Was übrig bleibt, ist nur dein tiefes Grab.
Du gingst mit einem friedevollen Herzen,
ganz ohne großes Leid und ohne Schmerzen,
zu Ihm, der gütig seine Hand dir gab.
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]