Sie lesen oder schreiben gern Jahreszeitengedichte? Dann sind Sie im Schreiber Netzwerk genau richtig!
Hier hat jeder die Möglichkeit seine selbstgeschriebenen Jahreszeitengedichte online zu veröffentlichen und von einem breiten Publikum kommentieren zu lassen.
Noch liegt der Sommer warm auf manchen Wegen,
doch zeigt er eine leichte Müdigkeit,
die ihn schon bald von seinem Tun befreit,
er zieht nun früh der Dämmerung entgegen.
Das Licht liegt weicher auf den Stoppelfeldern,
der Rainfarn hält sein spätes Gelb ins Land;
ein kühler Atem kommt aus dunklen Wäldern,
und Tau beschlägt des Morgens Ackerrand.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.