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Hier hat jeder die Möglichkeit seine selbstgeschriebenen Gedichte zum Nachdenken online zu veröffentlichen und von einem breiten Publikum kommentieren zu lassen.
Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch,
wo Schatten regieren wie leiser Hauch.
Gesichter verblassen im Neonlicht,
wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht.
Du schreibst im Verborgenen, wo kein Feuer brennt,
auf Blättern, die die stampfende Menge nicht kennt.
Du sezierst diese Welt, scharf, unerbittlich und bloß,
wo ihr Glanz alles frisst und die [ ... ]
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.
Genau genommen ist die Zeit,
trotz Ungemach, voll Emotion.
Gemessen an der Ewigkeit
mal kurz, mal lang in Relation.
Wer will das schon, wenn Jahre fliegen,
wenn sie uns fast durch Finger [ ... ]
Im Staub der Städte, wo der Rauch nicht weicht,
steht Atlas stumm, vom Lärm der Welt erreicht.
Er trägt die Trümmer zerriss’ner Himmel tief,
die Erde bebt, wo einst der Frieden [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.