Leise, sanft, fast lautlos fallen
erste Blätter von den Bäumen.
Wenn die lichten Nebel wallen
ruht über all dem großen Fallen
sachtes, süßes, stilles Träumen.
Mittagshitze allenthalben
im wunderschönen Hügelland.
Am blauen Himmel, ein paar Schwalben,
die Natter ringelt sich im Sand.
Doch so falsch ist die Idylle,
das Grauen sitzt im [ ... ]
Wie herrlich nun die Blumen blühen,
wiegen die Köpfchen sanft im Wind.
Ein kleines Sträußchen schnell gepflücket,
schenkt es der Mutter ihr liebes Kind.
Noch liegt der Sommer warm auf manchen Wegen,
doch zeigt er eine leichte Müdigkeit,
die ihn schon bald von seinem Tun befreit,
er zieht nun früh der Dämmerung entgegen.
Leicht, sanft und langsam, leis erklingt vom Piano ein Ton,
der warm in Moll durch meine Stille zieht,
mich wie ein ferner, weicher Atem wiegt
und mich umhüllt, als wär die [ ... ]
Ich koche gerade Kaffee. Stehe am
Fenster. Sehe die Strasse. Die Bäume.
Die Häuser. Und wie die Sonne
aufgeht. Und liebe den Morgen. Die
Stille. Die Welt. Und das Leben. Und
die Farben. Die [ ... ]
Der Sonnenstrahl, der grade dann als dies Gedicht entstand,
Am frühen Morgen sich mit Glockenklang verband.
Wenn meist Gedanken die der Nacht entsprangen
Noch immer dir am Morgen leise [ ... ]