Der Mensch, der rast nach Erfolg und Macht,
doch fragt er nie, was seine Seele macht,
ob sie jubelt oder leise bricht,
nur auf Profit er stets erpicht.
Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid,
ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit,
der Schnee verschluckt mein leises Gehn,
im Nebelgrau bleibt nichts bestehn.
Im hohen Norden schleicht der Winter,
sein stiller Schatten senkt sich sacht,
verblasst ist schon des Tages Schimmer,
und früher dunkelt`s in die Nacht.
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das leere Haus. Im Zimmer der
Löwen, leben jetzt Katzen.
Im Zimmer der Adler, leben jetzt
Spatzen. Im Zimmer der Hirsche
leben jetzt Hasen. Und alle sind
voller Bildung. Und alle sind [ ... ]