(Gedicht bzw. Lied im 4/4 Takt. | sind Taktschläge. )
In |uns'rem |Haus | |
da |wohnt ein |Tier, | |
das |kriegt beim |Ess|en |
|die |Reste |nur von |mir.
Wisst |Ihr wie |die|ses |Tier
|man |nennt? | |
Bei |uns man's |nur |als |Pa-
|pa |kennt. | |
Von |meiner |Gur|ke |
kriegt's |nur den |Rand, | |
vom |Brot die |Krus|te und |wenn
was |ange|brannt. | |
Wie |dieses |Tier |bei |Euch
wohl |heißen |mag? | |
Wir |sagen |Papa |zu ihm |je-
|den |Tag. | |
Das |Tier kriegt |das, |was uns |ande-
|ren nicht |schmeckt, | |
und |was uns |schmeckt,|- das |schnappen
|wir ihm |weg. | |
Als |was ist |dieses |Tier bei |Euch
|be|kannt? | |
Bei |uns wird |Pa|pa |es
|ge|nannt. | |
(C) Dirk Herrmann, 2018 This work is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 International License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/.
Einen Tag die Stadt entdecken. In
Cafes sitzen. Mit Leuten reden. Auf
dem Lachen fliegen. In Geschäften
stöbern. Mit Hemden feiern. Und die
Zeit fühlen. Und sehen wie das Leben
gibt.
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den [ ... ]
Teil 1: Das Erwachen
I. Der unauffällige Tod
Der Kaffeeautomat in der Küche von Leo Aschenbrenner war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er mahlte die Bohnen mit exakt 62 Dezibel, regelte die [ ... ]
Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.