Wo die Nebelschwaden wehn,
Kann man gar nicht mehr gut sehn.
Ist der Nebel dann passe´,
Locken wieder Fuchs und Reh.
Heimatkunde
Wo die Nebel wabern,
Leute gerne labern,
Liegt gewiss Bergzabern.
Künstlerpech
Hüllt des Nebels dichte Schwade
Ein, der Franken Feld und Flur,
Murrt der Künstler leise nur,
Wieder nix mit Landschaft – Schade.
Nebelgespräche
Karl Marx zu August Bebel:
Einfältig ist die Welt.
Sie hat dich doch erwählt!
Rief August durch den Nebel.
Und dacht, gut, dass ich Bebel heiß`
Sonst nix mit Reim auf Nebel.
Vermerk
Wenn Nebel träg` auf Ampfings Wiesen gähnt,
Wird das nur hier, sonst nirgendwo erwähnt.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]