Sich seiner Vergangenheit bewusst zu sein, heißt nicht in ihr zu leben, sondern sich der
Qualität und Möglichkeiten eines gegenwärtigen Augenblicks gewahr zu werden.
Beschreibung des Autors zu "ZEIT die Schnittstelle des LEBENS"
Gerne wird das Floskelkarussell bedient, worin es zu vernehmen gilt: "Lebe nur im Jetzt", "Schaue nur nach vorne", "Es gibt kein WAR, nur ein ES IST", etc., etc. !
Dies ist keine stimmige Aussage.
Es gibt KEIN JETZT, keinen einzigen Augenblick, der sich frei machen kann, von den Einflüssen, die zu diesem jeweiligen Moment führten. Ein JETZT als Wahrnehmung ist das Resultat der Gegenüberstellung von Vergangenheit, im Sinne erlebter Erfahrung, und einer denkbaren Vorstellung dessen, was Zukunft sein könnte.
Ein Augenblick ist somit nichts anderes als ein Gedanken- und Erfahrungskonstrukt.
Die mit Inneren Bildern und Äußeren Ereignissen aufgeladene Schnittstelle ist Geist und
Quelle für dieses JETZT. Einzeln, unwiederholbar wird dieser Augenblick ein MEHR im Fluss der ZEIT, ein MEHR AN VERGANGENHEIT.
Gegenwart das andere Wort für Illusion.
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]