Die rote Blume steht im grünen Felde.
Betäubend schön, dem Leben wohlgesonnen.
Ihr Wohlgeruch schmeichelt deinem Herzem.
Und viele Atemzüge später passiert es dann.
Die rote Blume verliert ihr leuchtendes Sommerkleid und steht im schwarzem Felde.
Betäubend schön, selbst im Verfall, dem Leben noch immer zugekehrt, singt sie ein letztes Liebeslied. Der Abschied naht.
Der üble Geruch, den sie verströmt, umnebelt den Engel des Todes.
Nun suchst du vielleicht den Sinn mit deinem Verstand und findest ihn nicht.
Das Leben, der Tod, das Lachen, das Weinen.
Das Kommen und Gehen aller Wesen im Kreislauf des Seins.
Kein Gut und kein Böse - nur Sein.
Ein ewiges Kommen, ein ewiges Gehen. Wie schön.


© [email protected]


6 Lesern gefällt dieser Text.


Unregistrierter Besucher




Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Die rote Blume der Liebe"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Die rote Blume der Liebe"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.