Du bist ein Traum.
Nachts wenn ich die Augen schließe, stehst Du dicht vor mir.
Als müsste ich nur meinen Arm ausstrecken um Dich berühren zu können.
In solchen Momenten steht die Zeit still.
Ich halte den Atem an.
Deine Nähe und Wärme nimmt mich ganz gefangen.
Ich spüre Deine weichen Lippen auf meiner Haut.
Deine Arme halten mich fest, als ob Du mich nie wieder los lassen wolltest.
Doch wenn sich die Nacht langsam dem Ende neigt und die Sonne sich am Horizont zeigt, spüre ich nur noch Deinen letzten Atemzug.
Ich öffne die Augen.
Alles ist vorbei.
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]