Unter einem Weihnachtsbaum, da liegt ein kleiner Hundetraum. Ein Welpe so ein süßer Schatz ein Geschenk für den Familienfratz der sich Tochter nennt. Doch diese hält vom Hund nicht viel, mag viel lieber ihr neues Videospiel. Der Hund der will nur ein wenig Liebe, bekommt jedoch nur Tritte und auch Hiebe und weil er auch nicht immer hört ist das Familienglück gestört. Das Tisch und Stuhlbein angenagt, wird er in den Hof gejagt. Dort lebt er viele Tage, Wochen, Jahre, niemand kämmt mal seine Haare. Bewachte er den Hof und bellte, gab es für den Lärm noch mehr Schelte. Die Zeit geht rum, und er wird alt, die Nächte, die sind immer kalt, Ganz einsam, ohne etwas Schutz, liegt er dort in seinem Schmutz. Er hofft noch immer auf ein Wunder, denn seine Jahre werden runder. Doch Liebe die bekommt er nicht. Bei Kälte da quält ihn die Gicht. Doch seine Familie kümmert das nicht. Er würde doch alles für sie machen, während sie unterm Christbaum lachen. Er würde ihnen sein Leben schenken, Damit sie nur einmal an ihn denken. Er ist so einsam und so schwach, er hofft so sehr auf die heilige Nacht. Und das ein Engel ihn bewacht. Denn wenn er geht, so ganz allein hofft er das doch Jemand um ihn weint. Dieses Jahr unter der Tanne liegt für die Tochter dort ein teuer Nerz, und draußen, einsam in der Kälte stirbt ganz allein ein Hundeherz. Nach Jahren unterm Weihnachtsbaum erlischt ein kleiner Hundetraum.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über [ ... ]