Guten morgen Sonnenschein,
lasst uns heute fröhlich sein.
Miteinander lachen und sprechen.
Jeden Tag das selbe schweigen.
In der Stille etliche Bilder liken, ohne ein Wort.
Schlechte Laune, grimmige Gesichter,
früher schwarz weiß,
heute noch schlichter.
Alle Blicke neigen nach unten.
Starren auf ein Gerät.
Gegenüber fremde Gesichter.
Nie begegnet, nie erspäht.
Los, aussteigen- schon zu spät.
Wir verlieren unser Sprachorgan und Geselligkeit.
Doch trotz hunderter Facebook Freunde bleibt doch nichts als Einsamkeit.
Fremde Blicke- kurze Fragen,
alle sind gleich peinlich berührt.
In seiner Einsamkeit verblieben denkt man sich,
ach hätt ich mich doch gerührt..
Doch besessen und abhängig von irrealen Welten und Freunden,
verschwinden nicht nur die Leute, sondern auch die Menschlichkeit.
Die Körperfunktionen beschränken sich auf wischen und tippen,
doch was geschlossen bleibt sind die Lippen..
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]