ich seh steine im fallen, der abgrund ist nah
der versuch mich zu halten;
- an ästen u stöckern
misslingt...
ohne kraft
ich falle und falle, die ohnmacht ist nah
das spiel mit dem kreislauf erdrückend/beklemmend
ohne aussicht auf hilfe, nur die hemmende angst
ich kann mich nicht mehr bewegen sonst verlier ich den verstand...
immer näher, immer schneller ich hab solche angst
ich seh schon den boden
- ein schrei
mit pulsierenden adern und schweißnasser haut
ich muss ich mich erstmal sammeln, kann mich an nichts erinnern...
der traum ließ mích frösteln, wo war ich gefangen?
ich fühl mich befallen - es war nur ein traum
mit angst in den adern lass ich meine augen zu fallen
Tage stehn in matter Trübheit,
kein Sonnenstrahl, der mich erfreut,
Stunden schleichen sacht und leise,
nur Krähen ziehen ihre Kreise,
weil man ihnen Futter streut,
zum Überleben in der [ ... ]
Der Tag beginnt mit falschem Licht,
das grell durch blasse Lider bricht.
Die Zeit steht still im Glas von gestern,
wo sich Staub und Geist verschwestern.
Ein Herz hängt an der Wand!
An einem Tag redet es.
Am andern Tag ist es ruhig.
Mal singt es ein Lied.
Und mal spielt es Schach.
Dann lacht es die Vase an.
Und dann küsst es die Uhr.
Ein Herz [ ... ]