Ich zehre von meinem positivem Denken.
Oder dem, was davon nach endlosen Krankheiten,
noch da ist. Es ist die letzte Kraft die sich aufbäumt
Gegen das Schicksal. Die Erinnerung an den Träumer
Abenteurer, Freigeist und Entdecker. Die Erinnerung
an die Zeit wo ich zur Elite gehörte. Der Elite der
Stillen, der Wunderbaren, der Göttlichen, der Erhabenen,
Der besten und Unscheinbarsten Der Elite der Sieger,
der Aufrechten, der Ehrlichen und der Phantastischsten.
Ja! Es gab eine Zeit wo ich kein Wrack war. Es gab eine
Zeit, da bin ich Morgens aus dem Bett gehüpft. Und
hatte die Flügel von denen jeder Junkie träumt. Und
mein Geist war lebendig. Und stand auf den höchsten
Bergen. Tauchte in den tiefsten Meeren. Durchquerte
die grössten Wüsten. Und war ein Kämpfer und Sieger.
Und war ein Spieler und Sieger. Und war ein Tänzer
und Sieger. Und der Riese der Stille. Und das Lied der
Kunst. Und der Weg der Wahrheit. Und die Sprache
mit der die Liebe erwacht. Heute bin ich der Gequälte.
Wegen Zwergen, die mir ihren Willen Aufzwingen.
Wegen Puppen, die über mein Leben bestimmen.
Wegen Teddybären, die meine Gutmütigkeit
missverstehen. Wegen einem erschöpften Geist.
Der erst am Nachmittag lebendig wird. Wenn er
die Nacht überstanden hat. Wo sein gemarteter
Körper offenen Fenstern ausgesetzt war. Wo seine
Seele unter Kälte begraben wird. Wo sein Geist nur
noch mit guten Erinnerungen überlebt. Den Stränden
und Meeren wahr gewordener Träume. Dem Wissen
die Freiheit lebt. Denn ich erfahre sie mit jedem Schritt.
Denn der Funke an Mut und Kraft in meinen Gedanken
ist noch da. Und entzündet sich stets zu dem Wunder.
Mit dem die Wiesen und Strassen. Die Schätze und Worte.
Die Tage und Feste zu der Poesie des Lebens werden. Zu
dem Wissen mit zwei Worten: Ich lebe! Zu dem Denken
mit zwei Worten: Habe Mut! Zu der Kunst mit zwei Worten:
Habe Kraft! Und zu der Wahrheit mit zwei Worten:
Liebe Dich! Und das Leben zeigt all seine Gegeimnisse.
Und gibt all seinen Reichtum. Und offenbart all seine
Schönheit, mit nur zwei Worten! Nur mit: "Lebe Es!"
Wenn Worte wie Waffen durchs Netz sich verbreiten
und Lügen als Wahrheit uns blindlings begleiten,
wenn Stimmen sich heben, doch niemand mehr hört,
weil jeder den anderen im Eifer zerstört [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
In der Taverne, im roten Licht,
da saß ich lange und rührte mich nicht,
der Whisky brannte, der Abend war schwer,
und bald schon sah ich die Sterne umher.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]