Hallo, ihr Unheimlichkeiten,
betrachtet mich als ganz von eurer Sorte.
Ich bin der Prinz aus Murxistan,
der kleine Held aus der Retorte
und ich will gar nicht mit euch streiten.
Doch, passe ich in euren Plan?
Wenn ich mich euren Zeichen füge?!
Ach so, mal sehen, ob das geht.
Im Augenblick find‘ ich es blöde!
Mir wird gleich schwindlig, denn es dreht
sich alles nur um Täuschung, Lüge.
Ist das am Ende nicht ein bisschen öde?
Mir scheint das seltsam. Seid ihr gut?
Was ich bin, das kann ich keinem sagen!
Ich suche einen Weg im Stillen.
Mein leicht versponnenes Betragen
ist festgeschrieben, liegt im Blut
und es geschieht nach eig’nen Willen.
So bleibt mir fremd und besser fern.
Ihr dürft auch ruhig an Schlimmes glauben:
man kann mich nicht zu allem zwingen.
Und meine Freiheit mir zu rauben
(leckt mich am Arsch und habt mich gern),
wird euch womöglich nicht viel bringen.
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]