Ich habe keinen Bock. Kannste knicken, dass ich jetzt was pseudotiefsinniges schreibe damit Sie sich gebildet fühlen können. Ich könnte vermutlich genauso gut über das Loch in meiner linken Socke schreiben. Dabei gibt es das nicht einmal! Es ist nichtexistent! Meine Socken sind vollständig intakt (zum Glück). Aber vom Niveau wäre es bestimmt ähnlich. Der Inhalt wäre gleich belanglos. Nur bei dem Einen fühlt man sich intellektueller als beim Anderen. Dabei könnte ich hier doch genauso gut Fachworte einwerfen die hier völlig fehl am Platz sind. Molluscen zum Beispiel. Sind Weichtiere, also Muscheln und Schnecken. Tetrapoda sind Lebewesen mit 4 Gliedmaßen. Die Frage wie Kafkas Werk „der Proczessß“ (was weiß ich welche Schreibvarianten es gibt) ist noch immer nicht wirklich geklärt. Ich meine ganz ehrlich. Wenn das nicht das ist was Literaturwissenschaftler scheinbar aufweckt und Grund zur Diskussion ist, was denn dann? Ich kann es auch nicht beantworten, vermutlich weil mir Kafkas Texte eh eher egal sind. Und wo ich gerade dabei bin: ich kann mit Tolkiens Schreibweise nichts anfangen. Ich liebe die Filme von „Herr der Ringe“ und „der Hobbit“, aber die Bücher zu lesen war eine Qual. Was diese Informationen jetzt zum Inhalt beitragen? Keine Ahnung. Aber ich dachte, dass Sie, liebe/r Leser/in (schön politisch inkorrekt) sich jetzt gebildet fühlen können, obwohl doch eigentlich klar ist, dass dieser Text keinen Mehrwert hat. Er existiert einfach. Und diesen Zustand befürworte ich durchaus.


© Emilia H.


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Kommentare zu "Der Text der einfach existiert"

Re: Der Text der einfach existiert

Autor: Ikka   Datum: 09.02.2019 23:07 Uhr

Kommentar: Ja, liebe Emilia, dein Text existiert, d.h., er hat ein Eigenleben ... wie schön! :)
Lieben Gruß,
Ikka

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