Sie lesen oder schreiben gern Lebensgeschichten? Dann sind Sie im Schreiber Netzwerk genau richtig!
Hier hat jeder die Möglichkeit seine selbstgeschriebenen Lebensgeschichten online zu veröffentlichen und von einem breiten Publikum kommentieren zu lassen.
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Niemand kann seine Sicht als DIE WAHRHEIT festlegen, denn das wäre einfach nicht wahr.
Vielleicht hat der Herr deshalb zu mir gesagt, ich solle mich um Lydia kümmern, die jeder [ ... ]
Was ist Zeit
Ein alter Uhrmacher saß in seiner Werkstatt, die so still war wie das Innere einer Muschel. Vor ihm auf dem Tisch lag eine zerlegte Taschenuhr – ihre Räder, Federn und Schrauben [ ... ]
Das letzte Gespräch
Der Raum war weiß. Nicht freundlich weiß. Krankenhaus weiß.
Das Licht kam von der Decke, ohne Schatten.
Die Stühle waren aus Kunststoff. Grau.
Der Tisch war aus [ ... ]
Sie war gerade mal zwanzig Jahre und er fast doppelt so alt, als sie ihn heiratete. Er brachte drei Kinder mit in die Ehe und vier weitere kamen noch dazu. Die Rede ist von Auguste, genannt Gussie [ ... ]
Er kannte die alte Frau nicht, die jeden Tag an der selben Stelle der Straße, die Seite wechseln wollte. Am Anfang verstand er auch nicht, warum sie nicht fünfzig Meter weiter ging, um die [ ... ]
Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete.
Das mühselige Treppensteigen war er leid.
Alt geworden begann er nach oben zu steigen.
Ein leztesmal würde er in [ ... ]
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Die raue Rinde des Baumes fühlte sich kühl an. Ihre Brüste pressten unter ihrem Sommerkleid gegen sie und sie spürte bei jeder Bewegung das Reiben. Sie spürte seinen Atem im Nacken. Er war [ ... ]
Vermögen wir Unendlichkeiten zu begreifen,
sobald des nachts hinauf zum Firmament geblickt?
Verschwendend scheint in Relation dann Zeiten,
in denen oft in Nichtigkeiten [ ... ]