Und zugewandt waren mir die Worte
Unterm Kirschbaum, unter der Eiche und den anderen Bäumen mit Schatten
Ich roch das Grün der Wiese, das Gelb der Blätter und selbst der Schatten roch sehr gut
Ich freute mich auf das Weihnachtsfest, auf das Osterfest, auf den Lenz und das Licht des Sommers
Und auch der Winter war willkommen, mit seinem Gesicht aus Schnee und Eis, mit Schlitten aus Holz und Kindergeschrei
Und zugewandt waren mir die Worte
Unterm Kirschbaum, unter der Eiche und den anderen Bäumen mit Schatten
Ich roch das Rot des Krieges, das Grau des Sterbens und selbst die Seele roch nach Not
Und zugewandt waren mir die Worte, nun etwas müde aber unverzagt
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]