Wir alle besitzen es
Und werden es eines Tages wieder verlieren
Zwischen Geburt und Tod schreiben wir unser Lebensbuch
Um vielleicht auf dem Sterbebett – auf dem wir alle einmal liegen werden – mit einem Lächeln zu gehen
Oder aber, Tage, Wochen, Jahre zu bedauern, die wir ohne Achtsamkeit gelebt haben; Zeit, der wie ein nicht bestelltes Ackerland, staubig und ohne Ernte erinnert wird.
Kleinod Leben, vergeude es nicht.
Aber verschenke es!
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]