„Kreuzspinne und Kreuzschnabel, da habe ich doch einen Blaubeerkuchen, zum Auskühlen, auf meine Bank vorm Bau gestellt und nun ist der einfach weg. Da war doch ein Märchenlanddieb unterwegs. Das muss ich gleich, dem Elsterchen, erzählen. Wo ist mein Schal? Ach hier. Na dann mach ich mich gleich auf die Pfoten und besuche sie in ihrem Nest.“
„Nein so was. Da schmeißt doch jemand einfach so einen Kuchen weg und stellt ihn ausgerechnet beim Herrn Fuchs auf die Bank. Den wird ihm doch keiner geschenkt haben wollen. Mmmm. Pech gehabt mein Guter, schließlich habe ich ihn zuerst gesehen. Ich werde mir gleich eine schöne Tasse Hagebuttentee dazu brühen.“
„Herr Fuchs schleicht durch den Wald, Herr Fuchs schleicht durch den Wald. Na, da bin ich doch gespannt, ob das Elsterchen zuhause ist. Elsterchen, Elsterchen. Stellen sie sich einmal vor – nein, was sehe ich denn hier? Kreuzspinne und Kreuzschnabel, sie haben mein Blaubeerkuchen genommen. Sie unmögliche Person, das kann doch nicht wahr sein. Sie sind der Kuchendieb.“
„Ich ein Dieb! Das ist doch eine Frechheit. Nein, nein mein Lieber. Ich habe den Kuchen vor Ihren Bau gefunden und mitgenommen, damit ihn kein anderer stibitzt. Ich wollte gerade eine Tasse Hagebuttentee aufbrühen und hätte sie gleich angerufen und sie dazu eingeladen.“
„Elsterchen. Elsterchen. Sie sind mir ja eine unmögliche Person. Na dann gießen sie uns mal ein Tässchen Tee ein und ich spendiere uns ein Stück von dem Blaubeerkuchen dazu. Hähä."
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Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]