Hin und wieder
bin ich der alte Klaus. Ohne Tabletten und
Krankheiten. Dann lebt wieder die Klarheit
des Siegers. Dann bin ich wieder die Kunst
und Freiheit. Dann zeigt sich wieder die
Sprache als Leben. Und einige Worte
lassen die Phantasie fliegen. Ja!I ch bin
heute ein Schatten meiner selbst. Der
Verletzte und Verwundbare. Der Zertretene
und Bewusstlose. Der Zerstörte und Besiegte.
Jedoch zeigt der Wille manchmal das Wunder
Und ein Funke wird zu einem Feuer. Und die
Kraft des Lebenkünstlers ist wieder da. Hier
muss ich der Antwort ein Ende setzen .
Nicht da ich keine Lust oder Energie mehr
besitze. Nicht wegen Schmerzen und
Traurigkeit. Eben so wenig wegen Unruhe
und Lärm. Oder der Erinnerung und Wahrheit.
Und der Reise als Märchen. Die mit jedem
Schritt das Paradies ist. Es ist wegen dem
was den Menschen und der Welt fehlt. Es
sind Humor und Feste. Lächelnde Gesichter
voller Zuversicht. Worte die wie Lichter sind.
Kraftvolle Aussagen und Überzeugungen.
Ideen die auf dem Kopf stehen können.
Ohne das sie Ärzte oder Krankenhäuser
benötigen. All das fehlt in den Herzen und
Denken um mich her. Ich bin das
letzte positive Lebensgefühl auf der Welt.
Und das stürzt mich in Depressionen und
tiefe Verzweiflung. Darum rufe ich den
Mitmenschen zu: "Reist euch zusammen!
Habt mehr Sex und Witze!"
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.