Sie erreichte den Parkplatz des Schwimmbads und ließ sich mit dem Rad rollen bis sie an die Fahrradständer gekommen war. Aileen stieg ab und bemerkte beim Anschließen ihres Fahrrades, dass sie sich ihre Nylons an einem Pedal aufgerissen hatte.
Die junge Frau wollte sich gerade hinunter beugen, um ihre Schuhe zu öffnen, als sie bemerkte, wie ein Mann an ihr vorbei ging. Neugierig blieb er stehen und sah sie an.
„Kann ich ihnen vielleicht helfen?“ fragte er.
Aileen sah zu ihm auf.
„Danke, aber es geht schon.“ Sie lächelte ihn freundlich an und widmete sich dann wieder ihren Schuhen zu. Der Fremde machte jedoch immer noch keine Anstalten, weiter zu gehen.
Nachdem Aileen sich die Nylons ausgezogen, ihre Schuhe wieder angezogen und die kaputten Strümpfe in ihre Tasche gestopft hatte, blickte sie den Mann fragend an.
„Ist noch etwas?“ fragte sie ihn.
„Mein Name ist Alexander, darf ich sie noch ein Stück begleiten?“
„Aileen“, murmelte sie vor sich hin. Etwas irritiert über diese Art überlegte Aileen, wie sie damit umgehen sollte. Dann zuckte sie mit den Schultern und ging neben ihm in Richtung Eingang des Schwimmbads.
„Freut mich, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Ich werde mich jetzt hier etwas vergnügen.“, sagte Aileen mit einem Lächeln.
„Ganz meinerseits, vielleicht sehen wir uns ja drinnen noch mal“, antwortete er mit einem vielsagenden Lächeln.
Er hielt ihr die Tür auf und trat dann nach ihr hinein. Ihnen schlug die Wärme des Innenbereichs entgegen, die einen fast umhauen konnte.
Nacheinander lösten sie ihre Tickets, gingen durch die Schranke und wie zufällig berührte Alexander die junge Frau ganz sanft im Vorbeigehen. Sie registrierte die Berührung, dachte sich aber nichts weiter dabei.
Aileen schlüpfte in eine der freien Kabinen und zog sich ihren Badeanzug an. Dann sammelte sie ihre Sachen zusammen, verließ die Kabine auf der anderen Seite und stand dann vor den Schließfächern.
Alexander stand plötzlich hinter ihr, sehr nah.
„Wollen wir uns einen Spint teilen?“ fragte er verschmitzt.
Ihr Herz machte einen Satz. Sie drehte sich zu ihm um, er war ihr so nah, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spürte. Er hatte immer noch sein freundliches Lächeln auf dem Gesicht. Vorsichtig schob sie sich an ihm vorbei.
„Danke für das Angebot, aber ich lehne ab. Ich brauche schon einen für mich allein.“
„Das war ein Scherz, ich wollte dir nicht zu nahe treten.“
Schüchtern lächelte Aileen ihn an, nickte und nahm dann einfach den nächsten Spint, der frei war.
Alexander sah ihr nach. Er hätte sie am liebsten an den Schrank gedrückt und geküsst. Diese Frau machte ihn wahnsinnig nervös, aber er wollte sie auch nicht bedrängen. Er musste sich etwas einfallen lassen, um sie für sich zu gewinnen und sei es nur für einen Akt, um sich wieder klare Gedanken zu verschaffen. Er wollte diese Frau so sehr, am liebsten jetzt und hier.
Aileen stand gerade am Beckenrand des Schwimmerbeckens, als Alexander aus dem Umkleiden kam. Sie war konzentriert. Zuerst fühlte sie, wie die Wassertemperatur war, dann stieg sie eine Stufe nach der anderen ins Becken und bedeckte langsam ihren Körper mit dem kühlen Wasser. Alexander hielt inne und beobachtete sie, dabei musterte er sie von oben bis unten. Ihm fielen ihre runden Brüste auf und schon war sein Begehren wieder geweckt. Bevor es noch schlimmer wurde, sah er sich um, ging zu dem Nichtschwimmerbecken und sprang hinein.
Eine halbe Stunde später und etwas mehr als fünfzig Bahnen, stieg Aileen etwas erschöpft aber glücklich aus dem Becken. Sie überlegte kurz, sich auf einer der Liegen nieder zu lassen, entschied sich aber dann für die massageliegen im hinteren Teil des Nichtschwimmerbeckens.
Als sie den ersten Fuß in das Becken steckte, stellte sie fest, dass das Wasser wesentlich wärmer war. Diese Erkenntnis machte es ihr leichter, einfach ins Becken zu hüpfen. Bis zum anderen Beckenrand war es ein gutes Stück, das sie tapfer, so gut sie konnte, durchschritt. Ein paar Kinder und Jugendliche hielten sich in dem Becken auf, einige sahen hinüber zum Sprungturm, wo gerade ein junger Mann verzweifelt gegen seine Angst ankämpfte, vom höchsten Brett zu springen. Aileen sah kurz hin, ihr tat der junge Mann leid, die Menge hier unten feuerte ihn zwar an, aber es half ihm auch nicht wirklich. Halb schwimmend, halb laufend ging sie weiter durch das Becken. Sie musste nur noch um eine Ecke herum, dann hatte sie es geschafft.
Mühelos zog sie sich auf die Plattform herauf und legte sich auf eine der sprudelnden Liegen. Entspannt legte sie den Kopf zurück und schloss die Augen. Sie genoss die Massage und vergaß die Welt um sich herum. Langsam entspannten sich ihre Muskeln und sie wurde immer lockerer.
Sie bemerkte nicht einmal, wie sich jemand direkt neben sie legte und ebenfalls die Massage genoss, wenn auch nur als Tarnung. In Wirklichkeit hatte er nur Augen für die junge Frau, wie sie verführerisch neben ihm lag.
Als die Massage vorbei war, öffnete Aileen langsam die Augen wieder. Da erkannte sie, dass Alexander neben ihr lag, in seinen Augen konnte sie das Blitzen sehen. Etwas unbeholfen rappelte sie sich auf und sah ihn direkt an.
„Ich habe dich gar nicht bemerkt“, gab sie mit einem entschuldigenden Lächeln zu.
„Das ist nicht schlimm, jetzt hast du mich ja bemerkt“, antwortete er und musterte sie erneut. Sein Verlangen wuchs wieder. Er wollte diese Frau so sehr, dass er es bald nicht mehr aushalten würde.
Wenn sie es bemerkt haben sollte, so ließ sie sich nichts anmerken.
„Sag mal, verfolgst du mich? Sei ehrlich“, fügte sie etwas nervös hinzu.
Er fühlte sich etwas ertappt und drehte den Kopf für einen Moment zur Seite. Als er sich wieder zu ihr umdrehte, sagte er: „Ich gebe zu, du ziehst mich an. Ich kann nichts dafür. ICH KANN KAUM DEN Blick von dir lassen.“
Zu ihrer Verwunderung wurde er sogar leicht rot.
„Oh, ich wollte nicht…“ fing sie an, doch er winkte sofort ab.
„Es ist alles gut so, wie es ist, aber um wirklich ehrlich zu sein, du machst mich scharf. Seit ich dich bei den Fahrrädern gesehen habe und du dir die Nylons ausziehen musstest. Das hört sich bescheuert an, ich weiß, aber es ist die Wahrheit. Wenn du mir nicht glaubst, dann gib mir deine Hand“, sagte er verheißungsvoll.
Mit großen Augen sah sie ihn an, schüchtern reichte sie ihm ihre Hand. Er sah zuerst auf ihre Hand, dann versuchte er in ihrem Gesicht zu erkennen, ob sie wirklich damit einverstanden war, was nun passieren würde. Doch er fand nichts, was dagegen gesprochen hätte und so rutschte er auf der Bank näher an sie heran. Langsam schob er ihre Hand in Richtung seiner Hose, in der sich sein steifes Glied regte. Ihre Augen wurden groß und sie errötete leicht, doch sie zog ihre Hand nicht weg.
Alexander kam noch ein Stück näher und küsste sie, dann nahm er seine freie Hand und schob sie sanft unter ihren Badeanzug, um seine Finger in ihre Vagina zu schieben. Aileen stöhnte leise, ließ es aber weiter geschehen, während sie sein Glied weiter streichelte. Sie küssten sich wieder und wieder und er forderte langsam mehr. Wie selbstverständlich hätte sie ihre Beine weiter für ihn geöffnet. Die Massagebläschen, die wieder unter ihnen einsetzten, verhinderten, dass ungebetene Zuschauer ihre Annäherungen beobachten konnten.
Er machte es so gut, dass sie ihm verfiel und ihn nicht mehr loslassen konnte. Am liebsten wäre sie über ihn hergefallen, doch hier konnte sie jeder sehen und das wollte sie nun auch nicht.
Ohne jede Vorwarnung nahm er seine Hand heraus, lächelte sie an und flüsterte ihr ins Ohr, sie solle ihm folgen. Und das tat sie auch, sie folgte ihm zurück in die Umkleiden, dort stieß er eine Tür auf, zog sie mit sich hinein und verriegelte die Tür. Schnell hatte er seine Hose herunter gezogen und half Aileen mit ihrem Badeanzug. Als sie beide nackt waren, drehte er sie um, beugte sie hinunter auf die Bank und drang kurz in sie ein. Beide stöhnten, aber er wollte es so nicht zu Ende führen. Ein paar Mal stieß er sein erregtes Glied in sie, dann zog er es heraus und drehte sie zu sich. Beide wollten nicht, dass es schon vorbei war, deshalb griff sie nach seinem erregten Glied, doch sie wollte mehr. Verheißungsvoll lächelte sie ihn an, kniete sich dann vor ihn und fing an, sein so sehr erregtes Glied in den Mund zu nehmen. Alexander stöhnte vor Lust, sie machte es großartig. Er hatte die richtige Entscheidung getroffen, sie doch quasi zu überreden zu diesem Akt. Doch bevor sie es so zu Ende bringen konnte, zog er sie wieder zu sich nach oben. Er presste sie gegen die Tür und stieß von vorne in sie hinein. Sie umschlang ihn mit ihren Beinen, sodass er noch tiefer hinein kam und sie vollendeten ihren Akt stehend in der Umkleide des Schwimmbads.
Beide setzten sich für einen Moment auf die schmale Bank. Niemand sagte etwas, jeder schien seinen eigenen Gedanken nachzuhängen. Aus einem ihr völlig unerklärlichen Grund heraus nahm sie plötzlich seine Hand und führte sie zu ihrer prallen Brust. Er sah ihr zu, wie sie seine Hand sanft über ihre Brust gleiten ließ, dabei bemerkte sie, dass es ihn erneut erregte. Dann bedeutete sie ihm, was sie sich nun von ihm wünschte.
Er kniete sich vor sie, sie spreizte ihre Beine und lehnte sich zurück. Zuerst streichelte er ihre feuchte Vagina, dann neigte er den Kopf vor und fing an sie zu lecken. Aileen lehnte sich gegen die dünne Kabinenwand und hielt sich die Hände vor den Mund, um ihr stöhnen zu ersticken. Sie wollte nicht von anderen Besuchern des Schwimmbads gehört werden. Kurz bevor sie kam, zog sie ihn zu sich hoch und er führte sein Glied erneut in sie ein. Gemeinsam kamen sie noch einmal zum Höhepunkt.
Erschöpft aber glücklich lehnten sie sich auf der kleinen Bank zurück und atmeten schwer ein und aus. Leise fing Aileen an zu kichern und er musste sie ansehen. Grinsend sahen sie sich einen Moment lang an. Vorsichtig rappelte sie sich auf und kam auf wackeligen Beinen zum Stehen.
„Wer hätte gedacht, dass so etwas heute passiert?“ fragte sie ihn.
„Das wusste niemand, aber das macht auch nichts, es war wunderschön. Ich hoffe nur, du denkst nichts Schlechtes von mir. Es ist einfach so passiert.“
„Nein, ich bin nur selbst überrascht, wie ich mich einfach so fallen lassen konnte. Es war sehr aufregend“, entgegnete sie ihm.
Nacheinander verließen sie die Umkleide und holten ihre restlichen Sachen. Draußen verabschiedeten sie sich voneinander. Unauffällig schon Alexander ihr seine Nummer in die Tasche. Er hoffte einfach, dass dies kein einmaliges Vergnügen war.


© Lola Night


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Kommentare zu "Im Schwimmbad"

Re: Im Schwimmbad

Autor: NERVENSCHMIED   Datum: 14.07.2021 10:48 Uhr

Kommentar: Ich hätte die Gute Geschichte gern zu Ende gelesen,aber ich muss dringend ins Schwimmbad....
Gut gemacht,gratuliere,Bitte mehr davon!!!LG NERVENSCHMIED

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