Ich wäre mal fast eine Person gewesen. Dann aber bin ich zerflossen.
Bin in die Fugen gesickert, wie Putzwasser eines umgestoßenen Eimers. Als wir „wir“ waren, da war ich vielleicht jemand.
Du warst ein Glas voll Eis. Ich wie Mittagskondesat im Sommer den Tisch nässt. Obwohl, im Sommer war es ja bereits vorbei mit „wir“.
Zerflossen.
Wieder eins mit der trockenen Luft.
Als Niemand bin ich durch die Straßen getorkelt und habe an Hundekot gerochen. War eins mit den Fliegen auf den braunen Haufen.
Jetzt beginnt der Herbst. Die Luft wird feucht.
Es regnet in meinen offenen Mund, der Jahre schon stumm ist; es bläßt schräg der Wind in die Löcher meiner Jacke.
Ich habe dich in der Stadt gesehen.
Du bist einer Pfütze ausgewichen mit einem schnellen Schritt, hast sie nicht mal gegrüßt.
Dein Regenmantel war neu und sah teuer aus, er war ganz glatt und die Tropfen perlten einfach ab.
Wenn sie auf deine Haut fielen, dann gefroren sie zu Kristallen.
Du verschwindest gerade hinter einer Ecke.
Die Kälte bleibt.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
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Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]