Ich fühle mich manchmal…
...ausgelutscht, wie der ausgelutschteste Lutscher.
...atemlos, wie ein Luftballon, dem gerade die Luft ausgegangen ist.
...koffeinlos, wie eine Coladose ohne Inhalt.
...planlos, wie Legosteine ohne Bauplan.
...müde, wie ein Siebenschläfer in Dauerschleife.
...leer, wie ein Raumanzug ohne Raumfahrer.
...kraftlos, wie ein Pferdeschwanz ohne Pferd.
...ausgebrannt, wie die übriggebliebene Asche eines Lagerfeuers.
...durcheinander, wie Kabelsalat.
Ich fühle mich manchmal...
irgendwie...
Die Spielerei,
dieses irgendwie
zu definieren,
ohne dass es definierbar ist…
Zustandsbeschreibungen zu finden,
die alles ein wenig
ins Surreale ziehen...
...bewirkt manchmal
ein Lächeln,
das uns über uns selbst
lächeln lässt.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Erst gestern Morgen hörte ich von dir,
dass du nun fort bist, weit weg von hier.
Die Pläne, kalt und wohl erdacht,
haben dich leise umgebracht.
Ich ging hinaus ins frühe Licht
und schrieb ein [ ... ]
Die Möwe in den Bergen.
Sie fliegt auf Bäume.
Sitzt auf Felsen. Steht am
Fluss. Ist klug. Ist frei. Ist
reich. Hat Macht. Hat Kraft.
Hat Besitz. Aber findet nicht
das Meer.