Im Raum steht eine große Blase –
Lebensphrase, Lebensphrase…
Weil der Raum nicht existiert,
doch man sieht ihn, oder spürt,
was er uns an Signalen sendet,
die der Zeitablauf verwendet!

Ungewissheit: „Wer bin ich?“
Geh ich wofür auf den Strich?
Wer versetzt mich in Gefahren,
die in wunderlichen „Jahren“,
fremd an mir vorüberrauschen –
um sich künstlich aufzubauschen?

„Flieh nicht vor dir selber, Freund“,
doch, als was bin ich gemeint?
Wenn ich vor dem Spiegel stehe,
mich im Rad des Schicksals drehe,
erscheinen viel zu viele Fragen:
Wer ist was an welchen Tagen?

Aus dem Spiel zu flieh‘n ist schlecht!
Ja, es ist zwar ein Gefecht,
in dem der Mensch nicht siegen darf.
Trotzdem macht man Bomben scharf,
die ständig auf uns niederprasseln –
doch man rettet sich ins Quasseln!

Phrasendrescher haben’s leicht –
sie sind auf Blödsinn stets geeicht,
den jedermann uns präsentiert!
An der Nas‘ herumgeführt,
gehen wir am Roten Faden,
nur für die Weltgeschichte baden!


© Alf Glocker


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Kommentare zu "Wir baden in der Weltgeschichte"

Re: Wir baden in der Weltgeschichte

Autor: Soléa   Datum: 15.09.2019 18:17 Uhr

Kommentar: Am roten Faden gehen wir schon lange:
und an der roten Linie lauern Schlangen …

Liebe Grüße
Soléa

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