Der Tag beginnt schon grau in grau,
sobald ich aus dem Fenster schau.
Mit Regen ward die Erd' gesegnet.
Leider hat es durchgeregnet.

Ein schneller Blick zum Monatsplan:
Es bietet sich das Grauen an.
Ein Tag, wie ihn der Teufel sich ersehnte:
Freitag ist's, der dreizehnte.

Dann will ich lieber erst mal duschen,
doch heute ist es nichts für Luschen.
Mein Hirn will es vor Kälte nicht begreifen,
bin noch dabei mich einzuseifen.

Nur langsam geht's in meinen Kopf:
es leuchtet rot der Störungsknopf!
Erst nächste Woche kommt er her,
der Heizungsinstallateur.

Wärme wirds heut' nicht mehr geben.
Mir schwillt der Kamm im Zornesbeben.
Woran es wohl nur liegen mag,
dass ich ihn hasse, diesen Tag?

Dann bitte einen Kaffee jetzt.
Es ist schon spät, nun wird gehetzt.
Leider ist das Pulver alle...
Es steigt mir langsam hoch die Galle.

Natürlich hab ich auch noch die Bahn verpasst.
Was ist mir dieser Tag verhasst!
Zu spät, durchnässt und ohne Koffein,
so komme ich zur Arbeit hin.

Die Kollegen sind erstaunt:
Warum bist du so schlecht gelaunt?
Ich häng' die Jacke auf den Kleiderständer,
da fällt mein Blick auf den Kalender.

Jetzt trifft mich erst recht der Schlag:
heute ist erst der zwölfte und Donnerstag!

Freitag, der 13.


© Verdichter


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Die Moral von der Geschicht? - Am Datum liegt das Unheil nicht.

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