Um euch das Leid zu zeigen, steige ich herab
Aus einem Himmelsreigen in das Reich der Erde.
Ich zeige, was ich bin und, dass ich nicht mehr werde;
Ein Sohn, vergöttert, haltlos im Bergab.
Mein Aufbruch hat vielleicht gereicht, denn jeder Satz,
Der meinen Geist erbleichte, blieb real versprochen.
Bei Tag ist Gehen schwer, das habe ich vor Wochen
Geplant und ausprobiert. Die Nacht gewinnt den Platz
Auf dem das ungerühmte Streben jetzt vergeht.
Der Zorn der Götter soll und wird hernieder regnen,
Ich will ihm auf zwei Gleisen gleich begegnen
Und habe mich ins Bett zur Ruh gelegt.
Mein Herz schlägt vor Erwartung und Elan,
Ich blicke in den Tunnel und harre meiner Bahn.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]