Der Wind ist wie ein launisches Kind,
mal gut und mal schlecht gesinnt,
er kann aber auch ein Charmeur sein,
und bei weitem nicht hundsgemein,
wenn die Zeit im Flug verrinnt,
ist es gewiss, dann schläft der Wind,
für einige ist er ein guter Freund,
der sich vor keiner Mühe scheut,
im Frühling küsst er die Apfelblüten,
das bereitet ihm ein großes Vergnügen,
auf den Feldern streichelt er sanft die Ähren,
das lassen wir ihn freudig gewähren,
er liebt die Kinder und die Drachen,
er freut sich wenn die Kinder fröhlich lachen,
der Wind trägt auch manche Träne fort
weit weg an einen geheimen, fernen Ort,
im Winter ist mit ihm nicht zu spaßen,
da übertreibt er über alle Maßen,
zornig peitscht er dann die Flockenherde
als wären es wilde, garstige Pferde,
er ist ein wesentliches Stück der Natur
und er macht trotz allem eine gute Figur…
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]