Kommas sind Atempausen und Rechtschreibfehler sind okay.

Die besten Geschichte schreibt immer noch das Leben,
deswegen werde ich jetzt eine von meinen zum besten geben.
Viele Menschen fühlen sich allein,
doch allein sein und allein mein sind zwei paar Schuh und auch ich zähl mich mitlerweile dazu.

In der Jugend trifft man auf Interessensgenoßen,
die meisten haben diese Zeit genoßen.
Man hat viele Freunde oder auch nur ein paar,
doch man hatte welche und sie waren für einen da.
Man hatte Menschen mit denen man geredet hat,
ja und Zeit, Zeit dafür hatte man satt.

Doch nach der Jugend kommt der Ernst des Lebens, wie man so schön sagt.
Tag für Tag für Tag.
Man hat seine erste Wohnung, sein erstes Geld,
schneller ist es weg als es einem gefällt.

So arbeitet man nun mehr,
verdient mehr,
hat weniger Zeit,
und irgendwann ist es soweit.
Man schaut sich um und stellt fest,
ist das nun schon der Rest?

Freunde hat man noch ein paar,
doch nichts im Vergleich zu dem was es einmal war.
Einige sind noch geblieben,
einige hat man vertrieben,
und für einige hatte man einfach keine Zeit,
und irgendwann ist man zu weit,
zu weit weg,
voneinander weg,
man kennt sich nicht mehr,
nicht mehr richtig,

einsichtig ,
man sollte meinen das wird man dann,
doch meist ist es so, dass man das nicht kann.
Wie den auch ?
Man hat schon Jahre zuvor angefangen die ersten Steine einer Mauer zu bauen,
auf die Zukunft zu vertrauen.
Das wird sich schon Regeln , wenn nicht heute dann morgen,
schließlich hat man andere Sorgen.

Entweder man hat , man kann oder man kann auch nicht,
doch das ist bestimmt nicht nur meine Sicht.

Entweder man hat Arbeit, man hat Geld, man kann nicht,
schließlich wird immer mehr der eigene Lifestyle wichtig.
Es reicht nicht zu arbeiten um gut zu leben,
man will besser leben,
sich aus der Masse heben,
besonders sein,
für andere ergeizig und aufsteigend erscheinen.
Ein Pfau
einem Pfau tut man es gleich
putzt sich raus
präsentiert das Gefieder
stellt sich in den Mittelpunkt ,
wieder und wieder
zu allen anderen die darin stehen,
strengt sich immer mehr an um in der Mitte nicht unter zu gehen
benutzt soziale Plattformen,
nicht um mit anderen zu schreiben,
andere zu verstehen,
nein,
nur um sich selbst willendlich an erster Stelle zu sehen.

Man stellt Fotos öffentlich und schließt online Freundschaften zu Menschen die man nicht kennt, wartend auf ihr Feedback welches unsere Stimmung lenkt.
Warten auf ein Like zu einem Bild welches einen eigentlich nicht mal selber intressiert,
nur damit man sich wieder selbst echauffiert.
Das Bild hätte man vermutlich nicht mal geschossen,
sonder den Moment, den Augenblick genossen.

Man hat nicht weniger Zeit wie früher,
man teilt sie nur anders ein,
mittlerweile muss man immer online sein.
Egal ob auf der Arbeit, Zuhause, bei Freunde oder auf dem Klo,
es ist immer dabei, das Handy ,
egal wo.

Man ist immer online,
oft macht das gar keinen Sinn,
doch kann man damit viel Zeit verbringen.
Jeder spielt mittlerweile Handyspiele,
alleine ich selbst kenn davon viele.
Doch zum Beispiel CandyCrush oder DoodleJump ist den meisten bekannt,
doch auch wenn das hart klingt, haben wir so einige unserer Gesellschaftsprobleme beim Namen genannt.
Es ist nicht so das die Spiele etwas schlechtes darstellen,
vielmehr ist es so das der Mensch dazu geneingt ist meistens die für ihn deutbar schlechteste Entscheidung zu fällen.
Und so nutzen wir das Internt , das Handy und auch Spiele dazu unsere Zeit zuvergeuden,
und dass das tuen wir mit freuden.
Das ist das erschreckende an der heutigen Zeit,
egal wo man ist,
überall ist die Ablenkung griffbereit.
So werden einfache Besuche in der Stadt oder der Urlaub zum Massenerlebnis und alles muss man teilen,
sei es das Essen, die Freunde ein Spaziergang oder ein Tag Zuhaus,
man ist nie allein, man geht mit Facebook raus.
Raus in die Stadt, in den Urlaub, zum Essen, zu Freunden oder spazieren,
doch langsam kommt das Gefühl des alleine seins
und wenn man nicht online ist fängt man an zu frieren.
Fotografieren tut man alles und schreibt alles was einen bewegt.
Gegoogelt wird alles solange es nachher nicht im Suchverlauf steht.

Man lernt vielleicht sogar darüber seinen Partner kennen,
fühlt sich auf einmal so als würde man nicht mehr auf der Stelle rennen.
Muss nicht mehr in der Mitte stehen,
hat man doch seine Partner gefunden und kann nun andere Wege gehen.

Frisch verliebt ist man nun,
und nun ja , so wie alle frisch verliebten das tuen,
nimmt man all seine Zeit um beianander zu sein ,
am liebsten allein.
So geht erstmal vielleicht ein halbes Jahr oder noch mehr ins Land,
dann legt sich der Brand.
Dann ist man noch Verliebt doch nun will man mehr,
eine gemeinsame Wohnung muss her.
Wohnt man in der gleichen Stadt ist das leicht,
wohnt man weiter weg, wer wohin? ich vielleicht?
Ich zu dir?
Du zu mir?
Warum nicht hier?

Sind die Fragen geklärt und die erste Wohnung bezogen,
dann merkt man schnell wo hat der andere gelogen.
Es ist letztendlich ein Unterschied jemanden jeden Tag zu sehen
und hin und wieder eigene Wege zu gehen,
oder mit ihm zusamen zu wohnen ,
erst dann zeigt sich schnell ,
war das ein Fehler oder wird sich das auch in Zukunft lohnen?

So schrumpft der Freundeskreis langsam weiter,
doch wir bauen ohne darauf zu achten fröhlich unsere Mauer weiter.
Konzentriert auf unseren neuen Beziehungsstand,
fegen wir das von der Hand.

Die Zeit die man erlebt ist wunderschön,
hat ihre Tiefen und ihre Höhen,
doch grade das ist es was zusammen schweißt,
wenn auch bei aussichtlosen Tiefen das Band nicht reißt.
Wenn man zusammen auch da einen Weg hinaus findet,
sich gegenseitig Kraft gibt wenn die eigene schwindet.
Das Gefühl ohne den anderen nicht ganz zu sein,
und mit ihm zusammen zu großem in der Lage zu schein.

So steht man nach einiger Zeit am Altar,
und man hört zweimal JA.
Doch was viele nicht zu wissen schein,
das Ja hat viele kleine nein,
doch das JA wird immer größer sein.

Dann kommt der Gedanke an ein eigenes Kind,
man freut sich und grübelt über Namen,
wie werdende Eltern halt sind.
Doch die Schwangerschaft ist für viele Männer ein Graus,
einige nehmen sogar während dessen reißaus.
Hier ist das JA wieder mit seinen vielen kleinen nein,
da muss man standhaft sein.
Doch nach neun Monaten ist es soweit,
man ist im Krankenhaus,
die ganze Familie ist bereit.

Nun kommt etwas an die Männer die es noch vor sich haben oder auch schon kennen,
das schlimme ist nicht die Geburt oder das die Hebammen und Ärzte auf und abrennen.
Das schlimme an einer Geburt ist für den Mann,
das deine Frau da liegt mit Schmerzen,
und man nichts dagegen tuen kann.
Dann kommt das Kindlein auf die Welt,
und schon haben sich der schlimmste und der schönste Augenblick deines Lebens nebeneinander gesellt.

Kaum ist das kleine auf der Welt,
merkst du etwas was vorher nicht so war,
die Zeit ist für dich relativ,
sie ist nicht mehr da.
Monate vergehen und du nimmst nur flüchtig kenntnis davon,
Jahre vergehen du merkst auf einmal die Zeit läuft davon.
Dein Kind geht in den Kindergarten und du musst zum abholen vor der Tür warten.

Dann merkst du, du hast wieder Zeit,
schaust links und rechts, keine Freunde weit und breit.
Du hast dich abgeschottet ohne das es wichtig war,
doch irgendwo wir dir jetzt dein Sinn des Lebens klar.

....
....
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© Kurab - B-T R.


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