Reitet geschwind über Feld und Flur,
ist dem Schwarzen Grafen auf der Spur,
muss erlösen seine Braut aus der Gewalt,
des Bösen in Gestalt.
Der Reiter ein kühner Ritter ist,
er seine Braut schon sehr vermisst,
mit Schwert und Schild prescht er voran,
„He, Schwarzer Graf gebt mir meine Braut heraus,
sonst mach ich Euch den Garaus“.
Der Ritter erprobt im Kampf und Gefahr,
war ein Krieger, ein Held fürwahr,
verjagte den Grafen , brach das Gitter entzwei,
die Braut erlöst, sie war wieder frei.
Das Roß, aus Leder, Holz und Papier,
erschöpft von der kämpferischenTortur,
wurde zurück in seine Ecke gestellt,
bis wieder von Fern ein verzweifelter Hilferuf hallt.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold –
glänzend, sicher, makellos.
Doch sie sehen nicht,
wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen,
wie manche sich gegen die Gitter werfen,
bis sie [ ... ]
Singe ein Lied.
Und Du weckst den Clown in Dir.
Höre ein Herz.
Und Du weckst das Kind in Dir.
Male ein Meer.
Und Du weckst den Traum in Dir.
Bleibe ein Denker.
Und Du weckst den Zirkus in [ ... ]