Gute Nacht, Puppenkind!

© Heike Henning

Klein Josefin sitzt in der Stube
und spielt mit ihrer Baby-Puppe.
Das Kind soll still sein, denn es schreit -
ob wohl zu eng sein Puppenkleid?

Hat es Hunger oder Schmerzen?
Klein Josefin liebt es von Herzen!
Sie nimmt es sanft in ihren Arm --
da wird es still - 's ist so schön warm.

Nun liest sie'm Babylein was vor.
Das Puppenkind, das ist ganz Ohr.
Es hört von Elfen und von Feen
und man kann es lächeln sehen!

Danach, die kleine Josefine,
singt leis' ein Schlaflied, mit sanfter Stimme.
Das Puppenkind schläft glücklich ein,
in seinem süßen Bettelein.

Das Mädchen flüstert: "Gute Nacht!"
Der Mond grüßt freundlich und hält Wacht.


© Heike Henning


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Beschreibung des Autors zu "Gute Nacht, Puppenkind!"

Das Gedicht beschreibt eine kleine, fürsorgliche Puppenmutti.

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