Du sagst mir nie was du willst
Du bist so still, bis plötzlich
die Tränen hinter deinen Lidern
hervorbrechen wie trauernde Sonnenstrahlen
und ich stehe dann viel zu feucht
Wurzelfäule selbst schon
im Wasser
Bitte sprich
Bitte schieb‘ nicht wieder
Wichtigstes
ins blaue Glas, wie immer
Sieh‘ in meine Augen –
sie spiegeln
Berühr‘ meine Haut –
sie brennt
doch auch
Das weißt du genau
Du sagst manchmal so viel
Und dann wieder gar nichts
und „alles ist gut“
Stimmt doch nicht –
das weiß ich genau
Ich wünschte ich würde dich besser kennen,
aber ich glaube wir schaffen das nicht
ich glaube wir bleiben
auf Beineslänge
(mit einer Ausnahme)
für immer
und das macht mich so traurig
so trauernd lässt es mich strahlen –
nachts im blauen Glas und roten Laken
es lässt meine Spiegel versalzen
dich so zu sehen
so verdrängend und bruchgefährdet
Ich wünschte wir würden uns besser kennen
Ich wünschte wir würden es wenigstens
versuchen
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
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und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
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