Noch spüre ich, wie deine Hand sich um mein Leib, den kalten, schlingt
Und dein schales Lachen tief und immer tiefer in mich dringt
Bis meine Grenzen nichts mehr halten und ich ganz und gar zerspring
Mich schließlich öffne und mein letztes Lied, das mir noch bleibt, verklingt
Die letzten Worte werd ich sprechen, bis mir hörn uns sehn vergeht
Mein letzter Pulsschlag stummt, mein Herz in meinem Körper nicht mehr bebt
Auch wenn ich nichts mehr denke, seelenlos im Äther schweigend schweb
So weiß ich dennoch eines: Früher habe ich, vor langer Zeit, gelebt
Gib Vergessen und die Lichter, für die dunklen Pfade mir
So dass ich auf dem Gang zum Throne für die Ewigkeit regier
Meine Stimme hart wie Eisen, weich wie Butter, steht's loyal
Sie schlägt die Sünder, straft die fremden Blicke, sei es mir egal
Ich werd nie wieder sterben, werde niemals wieder bei dir sein
Kein Leben mehr in meinem Geiste, schließlich bleibe ich allein
Dein Lachen führt die heiße Klinge, steckt in meinem Auge fest
Geblendet spricht die weiche Stimme, gibt mir schließlich noch den Rest
Und alle Schatten kichern, strömen alle ins Gewissen ein
Verlangen Reue, spannen Fäden zwischen uns im Kerzenschein
Oh Nacht der Nächte komm schnell näher an den Leib, den kranken mein
Verbrenn mein Leben und die Sehnsucht, die sich in mir einst vereint
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Ein Wort – ein Stein, ins Wasser gesetzt,
kaum fällt er, zieht er flüchtige Ringe,
die Zeit verwischt, was er verletzt,
verliert sich leise im Grund der Dinge.