Hörst du meine Lippen schweigen
Mein Herz in tonlos' Dissonanz
Flattrig paukend' Arrhythmie
Fingerkrampf der Tafeln kratzt
Den stillen Schrei des Kreidebruchs
Meine Trommelfelle bersten
Von deinen stummen Blicken
Aus den Gefühlen ungesagt
Ein blutig‘ Unton lautlos platzt
Perlt an meinen Ohren ab
Ein jed‘ Geräusch verblasst
Nach Sekunden oder Meilen
Nur das Schweigen ungebrochen
Brennt in hohler Ewigkeit
Heiß - durch Raum und Zeit
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.