Hörst du meine Lippen schweigen
Mein Herz in tonlos' Dissonanz
Flattrig paukend' Arrhythmie
Fingerkrampf der Tafeln kratzt
Den stillen Schrei des Kreidebruchs
Meine Trommelfelle bersten
Von deinen stummen Blicken
Aus den Gefühlen ungesagt
Ein blutig‘ Unton lautlos platzt
Perlt an meinen Ohren ab
Ein jed‘ Geräusch verblasst
Nach Sekunden oder Meilen
Nur das Schweigen ungebrochen
Brennt in hohler Ewigkeit
Heiß - durch Raum und Zeit
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]