ich frage mich, ob ich am Leben
bin
wenn es sich anfühlt wie
unter Eis
oder unter Massen von Sand
und meine Worte
nicht mehr nach außen dringen
ich frage mich, warum ich atme
wenn ich kein Ziel habe und
den Grund längst nicht mehr kenn’
gehen deine Worte wie
harter Stahl, eine Klinge
ich kann mich nicht wehren
denn meine Worte
dringen nicht mehr nach draußen zu dir
und auch zu niemand anderem
ich fühle es nicht, deine und meine Worte
und was ich bin
ich fühle es wie unter Eis
oder unter Massen von Sand
und ich frage mich,
ob du und ich und unsere Worte
Wirklichkeit sind
oder nur das Eis
und die Massen von Sand
und ich nicht mehr am Leben bin
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]