Er nannte sich Insel. Ist das Paradies. Schöner als alles andere auf dieser Welt. Sie war aber nur vorübergehend beständig. In Wirklichkeit sinkt sie. Ich wusste von dem Verschwinden, ich ließ mich trotzdem darauf nieder. Und sie begann unterzugehen. Ich versuchte die Zeit zu genießen. Festzuhalten. Mitzunehmen. Im Alltag einen Bruchteil dieses Glücks wieder zu spüren. Doch Erinnerung ist nicht real. Unerreichbar in der Gegenwart. Nur mehr in den Träumen greifbar. Der Vulkan bricht aus. Ich kann nicht mehr atmen. Die Luft ist zu heiß. Ich weiß nicht, ob und wann ich zu diesem Ort zurückkehren kann. Hoffnung wegzugeben. Von ihr einzig gelebt. Nur durch sie weiterbestanden. Zu wissen, dass die Seifenblase sicher platzt, weil ich sie selbst aufgeblasen habe. Nur zu warten bis sie direkt an meinem Ohr bricht. So laut wie eine Kanonenkugel knallt. Wahrscheinlich durchbohrt der Schmerz meinen Körper. Ich muss von der aufsteigenden Wolke abspringen, bevor ich noch weiter fallen würde. Wird mich jemand auffangen können? Ein Messer, von vielen Seiten geschliffen, dringt immer tiefer in mein Fleisch ein. Die Wunden werden immer größer. Sie drücken mich nieder. Das Gewicht lässt mich immer weiter in die Wolke versinken. Das Aufstehen fällt mir schwer. Eigentlich sollte mich die Schwere befreien. Das Fliegen erleichtern. Mich schneller zu Boden fallen lassen. Ich verliere alles, woran ich zu glauben wagte. Der Vulkan bricht aus. Ich kann nicht mehr atmen. Die Luft ist zu heiß. Ich weiß nicht, ob und wann ich zu diesem Ort zurückkehren kann. Ich muss jetzt abspringen. Die Insel taucht unter. Ich kann den Himmel nicht mehr sehen. Mache einen Schritt. Ich fliege nicht. Ich falle. Die Luft fängt Feuer. Sie brennt. Lasse deine Hand los. Boom. Die Kugel durchbohrt mich.
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.