Alle Vöglein sind schon da…
Äh, nein – es ist erst Jahresende!
Wir singen trotzdem „Tra-la-la“
und klatschen fröhlich in die Hände,
wenn die Bescherung dann erfolgt.
Sogar der weiße Rabe kolkt,
wenn überall die Lichtlein blitzen
und Clowns auf Schornes Steinen sitzen,
wenn drauß‘, vom Walde, mit Gewehr,
pardon, mit Sack, die Weihnacht her,
in Form des Weihnachtsmannes stapft –
dann finden wir das sagenhapft!
Dann sind die kleinen Krippen voll
und über allen Mundes Schmoll,
rieselt schon der ganze Schnee –
oh, halt, Moment, daß ich den seh‘
kann ich wohl nicht im Ernst behaupten.
Dafür erstreckt die Grenze des Erlaubten
sich bis unter eines Christbaums Zweige.
Ob ich nun singe oder schweige,
die Kindlein kommen Schnall auf Fall
sofort in diesen kalten Stall,
wo heilig Abends Seligsprechung,
im Licht des Schweifsterns und der Brechung
desselben über allem schwebt –
und uns verrät: das Liebe lebt!
Der Ochs, der Esel und die Weisen,
die angedackelt sind, auf Reisen,
der Elefant und das Kamel –
das sich durch Nadelöhre quäl‘ –
der Pinguin, das Känguru,
der Saurier und zuletzt auch du,
und , ganz zum Schluss wohl auch noch ich!
Heil‘ger Strohsack – warum nich?!
Kommentar:Dir auch meine besten Weihnachtswünsche, lieber Alf,
wünschen kann man schnell, aber so ein Gedicht schreiben nicht. Und mindestens so interessant ist dein Bild ... fotografiert? ... gemalt? ... hineinkopiert? Egal, bleib gesund.
Liebe Grüße Wolfgang
Kommentar:Hi Alf, erstmal wünsche ich Dir eine schöne Weihnachtszeit und bleib gesund und so wie immer!
2. Tolles Gedicht nach Deiner Machart. Bleib weiter so drauf!
3. Ja, so ist das mit der Belohnung. Künstler leben von Lust und Liebe und haben keinen Bauch und Portemonnaie. Sie fahren nur Nachts ihren RollsRoyce aus, um nicht gesehen zu werden und Kaufen auch nur bei Penni und Liedl ein - alles nur zur Tarnung! Dabei hat jeder von uns ein eigenes Hilten Hotel, was aber kaum jemand weiß! Man muss das nicht jedem auf die Nase binden! So, dann blieb noch schön munter drauf!
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
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Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
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Eine Träne wollte man nicht sein,
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