Viele meiden Weihnachten.
Bekennen sich jedoch
zu Adventsstimmung und Neujahrsbräuchen.
Sie würden ab dem Nikolaustag
am liebsten den Zeiger umlegen,
bis zu Silvester.
Mit Champagner, Glückskeksen
und Dreikönigskuchen
ihre Festtage zelebrieren.
Vorher und Nachher feiern,
dafür die zwölf heiligen Nächte auslassen.
An Strand liegen und sich einreden
«Christmas» fände woanders statt.
Heiligabend sei eine Erfindung der Geschenkindustrie
– der Jahresschlussverkauf ohnehin.
Bis von fern irgendwo «Jingle Bells» aus einem
Lautsprecher scheppert
und sie kurz darauf in Omas Zimtsterne beissen …
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]