Grauweiße Wolkentürme
wanken gen Osten.
Zwischen ihnen ist Platz
für hellblaue Lichtmomente.
Wassertropfen funkeln in
kahlen Astgespinsten.
Zerzaust erzählen letzte Blätter
von Wärme, Licht und Pracht
vergangener Tage.
Unter nassem Herbstlaub
bleibt die Hektik verborgen.
Die Gedanken reisen
mit den Zugvögeln
um in wärmeren Gefilden
zu überwintern.
Kommentar:Schön, auch das Bild, beides weckt Erinnerung in mir. Ich mag diese Jahreszeit, aber diesmal ist sie dunkler und nasser als sonst. Aber, einen Lichtblick gab es vor kurzen, ich war in Frankreich am Lac du Der mitten in der Champagne. In Herbst und Frühjahr machen Kraniche dort Rast, und an die 300 Vogelarten, gibt’s dort zu sehen. Für Vogelbeobachter ein Paradies.
ja mir kam es bei uns auch sehr dunkel und verregnet vor dieses Jahr. Die Kälte lässt sich Zeit. Ein bisschen Schnee wäre schön. Aber zum Glück können wir am Wetter noch nicht herumdrehen.
Liebe Grüße Kathleen
Lieber Alf, liebe Sonja,
herzlichen Dank fürs Lesen und Kommentieren.
Liebe Grüße Kathllen
Liebe Soléa,
das war bestimmt ein tolles Erlebnis. Die Zugvögel und Vogelschwärme finde ich auch sehr faszinierend. Wir waren dieses Jahr auch in Frankreich, haben einen sehr schöner Urlaub in Marseille erlebt, im Gegensatz zu den letzten Jahren eher Sightseeing und Strand. Da spürte man überall die Geschichte dieser alten, lebendigen Stadt.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Ich spreche nicht von dem, was war,
die Vergangenheit wiegt viel zu schwer.
Was uns verband, ist nicht mehr klar,
Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr.