Nach langen Jahren des Krieges
zeichnet sich langsam ein Ende ab.
Von einer Schlacht in die Andere geschickt,
Verwundung und Entbehrung erlebt.
Heimaturlaub den kannte er nicht,
er lag vor Tobruk, vor Kiew und Paris.
Sie waren Verlierer an allen Fronten,
Hunger und Leid waren ihr Gepäck,
dann kam das Ende, jetzt geht es nach Haus.
Jubelfeiern und Freudenschüsse
auf beiden Seiten, ein jeder war froh,
die letzte Kugel, nach Millionen von Schüssen
traf tödlich ins Herz, er spürte nichts mehr.
Der Krieg war zu Ende, jetzt auch sein Leben,
man reicht sich die Hände, Feinde wurden Brüder,
doch er war der letzte Verlierer.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.