Schneller schneller, rasen, jagen, Bremen ist das Ziel,
Dunkelheit, nass die Strasse, Du siehst nicht viel;

Hetzen, überholen, Erster sein um jeden Preis,
All das bringt nichts, wie man weiß;

Zu dicht auffahren, überholen ohne blinken,
aus dem Fenster das „Mittelfingerwinken“;

Rot die Ampel, bremsen, Stillstand, so geht’s im Verkehr,
wie Du siehst, ich bin schon wieder hinter Dir;

erkennst Dein Handeln nicht, nicht die Gefahr,
schon blitzt es auf, das Geschwindigkeitsradar;

Glück gehabt, denk nach, nur ein Bon,
diesmal kommst noch so grad davon…


© Jürgen F.

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Beschreibung des Autors zu "B 51"

Emotionen zum täglichen Wahnsinn auf dem Weg nach Bremen....

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Kommentare zu "B 51"

Re: B 51

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 21.03.2019 18:52 Uhr

Kommentar: Lieber Jürgen,
dein Gedicht erinnert mich an meinen Fahrstil, den ich vor einigen Jahren noch hatte. Und was bringt er ein: 2 mal die Pappe weg, 4 (neue) Punkte in Flensburg, sich selbst und andere in Gefahr bringen. Falls das (doch interessante) Gedicht von dir handelt, lass diesen Fahrstil, er bringt nur kurzzeitig Spaß. Denn das Gefühl, dass man noch lebt und das Leben unverletzt genießen kann, ist unendlich größer.
Liebe Grüße
Wolfgang

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