Geheimnisvolle Mechanismen
entscheiden über Wohl und Wehe.
Schärfe deine letzten Prismen
und durchleuchte diese Ehe,
zwischen Gott und dem Geschehen
das ganz unbeschreiblich wütet –
wo, in infernalisch wilden Wehen,
jemand dieses Siegel hütet:
„Gehe nicht ans Eingemachte,
versuch‘ nicht alles zu begreifen,
denn selbst alles recht Bedachte
lässt die Zukunft nicht so reifen,
wie sie gute Geister planten“.
Füge dich nicht, kämpf‘ und staune!
Was in dir die Träume ahnten
hält dich, weise, nicht bei Laune.
Überall entstehen Feuer,
die wir völlig falsch ausdeuten.
Doch sie sind uns nicht geheuer –
wenn zu spät die Glocken läuten
und der Untergang erscheint,
wollen wir noch lang nicht wissen,
wie war dieses „Spiel“ gemeint?
Wofür muss die Dummheit büßen?
Alles ist zu sehr vernebelt,
sonst kann sich ja nichts vollziehen.
Der Verstand ist ausgehebelt,
wenn die Täuschungen erblühen.
So man dich mordet weißt du mehr!
Mach doch einfach alles mit…
klüger bist du hinterher –
Bücher sagen was man litt!
Wenn Worte wie Waffen durchs Netz sich verbreiten
und Lügen als Wahrheit uns blindlings begleiten,
wenn Stimmen sich heben, doch niemand mehr hört,
weil jeder den anderen im Eifer zerstört [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
In der Taverne, im roten Licht,
da saß ich lange und rührte mich nicht,
der Whisky brannte, der Abend war schwer,
und bald schon sah ich die Sterne umher.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]