Kalte Wut und heißer Zorn,
aller Mut geht dir verlorn.
Nichts, was bleibt, alles dahin,
Leben ohne rechten Sinn.
Ausrangiert und abgestellt,
um die Lebenslust geprellt.
Von der Zukunft ausgesperrt,
fragst du dich, was war verkehrt.
Lange Jahre gabst du alles,
der Körper ist kaputt davon,
bist nun Opfer des Zufalles
und Existenzangst ist der Lohn.
Hörst nun die da oben reden,
von Schmarotzern und von Faulen.
Dort in ihrem Garten Eden,
wo sie sich die Eier graulen.
Die, die hier das Land verarschen,
reden sich die Wahrheit schön,
mit wilden Sprüchen, groben, barschen
Versuchen sie sich raus zu drehn.
Du, das Stimmvieh bist der Dumme,
sollst immer nur die Zeche löhnen,
nach der Wahl, Wähler verstumme,
Augen zu und Schluss mit Stöhnen.
Lasst es nicht so weiter gehen,
zeigt das ihr die Wahrheit, kennt,
die da oben müssen sehen,
dass ihr nicht blind durchs Leben rennt.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]