Es gibt keinen Gott hier an den wir uns halten,
Es gibt keinen Grund mehr die Hände zu falten,
Doch am Ende wird schließlich der Glaube doch walten,
Denn er schenkt euch Gründe Schädel zu spalten!
Die Lust auf Kirche ein keiner wirklich kennt,
Doch am Sonntag scheinheilig ein jeder hinein rennt,
Mit offnen Augen die Predigt wird verpennt,
Warten sie schließlich bis er den Abschied nennt!
Und wenn sich ein Junge aus Verzweiflung hängt,
Weil ihn der Glaube bis zum Ende drängt,
Euer Gott ihn nur Höllenfeuer schenkt,
Denn er hat sich von eurer Norm getrennt!
So sprech ich es offen mit lauter Stimme aus,
Hört mit dieser Scheiße endlich auf,
Auf euren Gott, da geb ich nichts drauf,
Beichtet die Wahrheit und ändert den Lauf!
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Es kam mal vor, da kam mir zu Ohr,
ich solle andere Leben achten,
so wie sie es mit meinem machten.
Doch ich war naiv und dachte nicht daran,
dass andere unterscheiden,
wer dazu gehört und [ ... ]