Lass der Welt doch einfach Zeit, ganz sich selbst zu werden,
die Zusammenhänge ausbalancieren,
und eintauchen in den Strom der Natur.
Wer von uns ist immer noch mehr Gott geblieben?
Und wer von uns stellt sich in Frage?!
Tage an denen mein Stift erfriert,
sind mir nur zu gut bekannt,
machen mich Abhängig vom Sein,
wir sind alle im Sein Verwandt.
So bin ich doch auch nur ein Perlenhaucher,
hauche Perlen deinem Antlitz entgegen,
fühle Seele, stofflich und fein.
Ich will dir Perlen einhauchen,
ich will in deine Augen eintauchen.
Der Chor der Nacht, erfüllt mich weit und hier.
Lasst mich eure Sterne verzaubern,
Dein Arbeitstag ist lang und schwer,
kommst oft erst spät dann heim,
du willst nur Ruhe, sprichst nichts mehr,
siehst manchmal gar nicht, dass ich wein.