Eine dunkle Straße in einer unbekannten Stadt,
einige wenige Lichtpunkte, ein paar Menschen,
all das ist aber unbedeutend, denn der Blick
wird gefangen von dieser Frau im Vordergrund.
Eine Frau allein zu dieser Zeit an diesem Ort.
Was tut sie, auf wen wartet sie? Vor allem aber,
warum schaut sie mich so an? Auf eine Weise,
die nicht nur mein Interesse erregt, nein,
das Signal, das sie aussendet ist eindeutig,
jedenfalls für mich als Mann, der sie betrachtet,
der sich wünscht, ihr deutlich näher zu kommen,
sie nicht nur aus halber Nähe zu betrachten.
Ich stelle mir vor, dass ich sie an der Hand nehme,
sie zum Licht führe, zu einem angenehmen Ort.
Leider verliert sie aber dann ihr Geheimnis
und der Grund, ihr nahe zu sein, verschwindet.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]