Eine dunkle Straße in einer unbekannten Stadt,
einige wenige Lichtpunkte, ein paar Menschen,
all das ist aber unbedeutend, denn der Blick
wird gefangen von dieser Frau im Vordergrund.
Eine Frau allein zu dieser Zeit an diesem Ort.
Was tut sie, auf wen wartet sie? Vor allem aber,
warum schaut sie mich so an? Auf eine Weise,
die nicht nur mein Interesse erregt, nein,
das Signal, das sie aussendet ist eindeutig,
jedenfalls für mich als Mann, der sie betrachtet,
der sich wünscht, ihr deutlich näher zu kommen,
sie nicht nur aus halber Nähe zu betrachten.
Ich stelle mir vor, dass ich sie an der Hand nehme,
sie zum Licht führe, zu einem angenehmen Ort.
Leider verliert sie aber dann ihr Geheimnis
und der Grund, ihr nahe zu sein, verschwindet.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]