E wie Ede

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E wie ede .

alles war gediegen
zum worte hin und wieder biegen
zum schlafen nimmermehr
als die schwester von der Esther immer wieder bat:
schreib für mich
denn ohne dich
da bin ich nich!
doch die schwester war zu zahm,
da fehlte wieder mal elan,
so soll sie singen oder küssen
mehr als die tiefgelehrten wissen..
esther war das ziel der reise,
so bitt ich
hör doch diese weise.
wer freundschaft frönt
und nimmer lebt
für den ist liebe schon zu spät-
ich sagte: ja ich schreibe für die schwester
jetzt nunmehr noch für meine esther..
die beide sind ein bild im bild
wie wenn ich kämpfe mit dem lied
das nimmer wird auf auf gespielt..
o esther sei der äther dieser nacht
denn ich wurd doch zärtlich umgebracht
du tötetst mich,
mit kuss magie und kugelblitz
zur hölle vermaledeit so soll ich fahren
so komm zu mir ich werde wahren
dein so großes schönes herz,
denn nimmermehr bedingt sich terz
ich bin ein musikant wie deine schwester,
ich liebe dich wie die musik, die sinfonie.
und ohne nimmer nie! will ich dich spüren..
es wird zeit den trank zu rühren.

Uwe Kraus, den 01.05.22


© Uwe Kraus


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